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INQA-Coaching für Betriebe in der Eifel und der Region Trier

Sie merken, dass es bei Ihren Beschäftigten hakt, und können nicht genau sagen, woran es liegt. Genau dafür ist das INQA-Coaching da. Der Staat übernimmt 80 Prozent der Beratungskosten. Ihr Eigenanteil liegt bei höchstens 2.880 Euro netto, und Ihre Beschäftigten sind von Anfang an beteiligt.

Als autorisierter INQA-Coach mit Sitz in Gerolstein begleite ich Handwerksbetriebe und kleine Unternehmen in der Vulkaneifel, im Eifelkreis Bitburg-Prüm, im Landkreis Bernkastel-Wittlich, in Trier und im Landkreis Trier-Saarburg.

Autorisierter INQA-Coach – Agil in die digitale Zukunft, 2026–2027
Nicole Schmitz im Gespräch mit Unternehmerinnen und Unternehmern bei einer Veranstaltung der Wirtschaftsförderung in Longuich

Was ist INQA-Coaching?

INQA-Coaching ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Es wird aus dem Europäischen Sozialfonds Plus finanziert und läuft in der aktuellen Förderperiode bis 2027. Das Programm unterstützt kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Personalpolitik und Arbeitsorganisation weiterzuentwickeln. Voraussetzung ist ein Veränderungsbedarf, der mit der Digitalisierung zusammenhängt.

Die Lösungen entstehen gemeinsam mit den Beschäftigten. Sie werden im Betriebsalltag ausprobiert und so lange angepasst, bis sie funktionieren.

Worum es in meinen Coachings geht

Das Programm kennt sechs Gestaltungsfelder. Für vier davon bin ich autorisiert, und in jedem steckt eine Frage, die Betriebe wie Ihrer kennen:

Sozialbeziehungen und Kultur

Wie verändert sich die Zusammenarbeit, wenn neue digitale Abläufe kommen? Und was braucht es, damit gute Beschäftigte bleiben?

Arbeitsplatz der Zukunft, Arbeitszeit und Leistungspolitik

Welche Arbeitszeitmodelle passen zu Ihrem Betrieb, wenn Planung und Zeiterfassung digital laufen?

Produktionsmodell und Arbeitsorganisation

Wie organisieren Sie Abläufe neu, wenn Software, Maschinen oder die Auftragsabwicklung digital werden?

Neue Geschäftsmodelle und Innovationsstrategien

Wie entwickeln Sie Ihr Angebot weiter, wenn sich die Wünsche Ihrer Kunden durch die Digitalisierung ändern?

Für welche Betriebe passt das INQA-Coaching?

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten, die rechtlich selbstständig sind und Sitz und Arbeitsstätte in Deutschland haben. Auch Freiberufler und gemeinnützige Organisationen können teilnehmen. Ob Ihr Betrieb förderfähig ist, prüft die INQA-Beratungsstelle in der Erstberatung.

Meist arbeite ich mit Betrieben zwischen 10 und 150 Mitarbeitenden. Typische Anlässe sind:

  • Sie führen eine digitale Einsatzplanung ein, und Ihre Beschäftigten sollen sich gut daran gewöhnen.
  • Sie bieten Benefits über eine App oder ein Portal an, aber kaum jemand nutzt sie.
  • Ihre Arbeitsabläufe sollen digitaler werden, und Sie wollen Ihre Beschäftigten dabei von Anfang an mitnehmen.

Was wird gefördert?

Das Programm fördert bis zu zwölf Beratungstage und erkennt dabei Tagessätze bis 1.200 Euro netto an. Davon übernimmt es 80 Prozent. Bei vollem Umfang sind das 14.400 Euro Beratungskosten, von denen das Programm 11.520 Euro trägt.

Ihr Eigenanteil liegt damit bei höchstens 2.880 Euro netto. Braucht Ihr Coaching weniger Tage, wird er entsprechend kleiner. Wie viele Tage es bei Ihnen sind, kläre ich mit Ihnen im ersten Gespräch.

Eines sollten Sie vorher wissen: Das Coaching bezahlen Sie zunächst selbst. Die Erstattung beantragen Sie innerhalb eines Monats nach Abschluss über das Förderportal Z-EU-S. Die Beratungsstelle und ich unterstützen Sie dabei.

Die Förderung ist eine De-minimis-Beihilfe. Sie wird also auf die staatlichen Beihilfen angerechnet, die Ihr Betrieb in den letzten drei Steuerjahren erhalten hat.

Wie läuft das INQA-Coaching bei mir ab?

  1. 1

    Erstes Gespräch mit mir

    Ich frage, wo aus Ihrer Sicht das Problem liegt. Danach stelle ich Fragen zu Ihrem Betrieb und gleiche ab, ob Ihr Bild vom Problem zu dem passt, was sich aus Ihren Antworten ergibt. Manchmal liegt der eigentliche Hebel woanders als gedacht. Auch wenn Geschäftsführung und Belegschaft etwas Unterschiedliches sehen, ist das ein wichtiger Hinweis.
  2. 2

    Erstberatung bei der INQA-Beratungsstelle

    Die Beratungsstelle prüft, ob Ihr Betrieb förderfähig ist, und stellt den INQA-Coaching-Scheck aus. Für Betriebe aus der Vulkaneifel und dem Raum Trier ist das die INQA-Beratungsstelle Region Trier bei der Handwerkskammer Trier. Gern bereite ich Sie auf dieses Gespräch vor und erstelle eine Projektskizze, die Sie mitnehmen können.
  3. 3

    Gespräch mit der Geschäftsführung

    Wir klären, was sich verändern soll.
  4. 4

    Interviews mit den Beschäftigten

    Mit Ihren Beschäftigten spreche ich vertraulich und auf Augenhöhe. Viele sagen mir Dinge, die sie im Betrieb nicht mehr ansprechen. Das bringe ich so zurück, dass Sie damit arbeiten können, ohne dass jemand bloßgestellt wird.
  5. 5

    Kickoff-Workshop mit Geschäftsführung und Beschäftigten

    Wir starten gemeinsam und legen die Themen fest. Dafür miete ich gern einen Raum außerhalb des Betriebs an. Mit etwas Abstand zum Alltag redet es sich freier.
  6. 6

    Drei Arbeitsphasen von jeweils etwa vier Wochen

    Ein ausgewähltes Team arbeitet etwa zwei Stunden pro Woche an einem Thema. In jeder Phase entwickeln wir zu einem Problem eine Lösung und setzen sie im Alltag um. Was nicht funktioniert, passen wir an.
  7. 7

    Rückblick

    Gemeinsam schauen wir, was sich verändert hat und was Sie allein weiterführen.
  8. 8

    Abschlussgespräch mit der Beratungsstelle

    Es findet in der Regel drei bis sechs Monate nach dem Coaching statt.

Wie lange dauert das INQA-Coaching?

Bei mir dauert ein Coaching meist fünf bis sieben Monate. Länger geht es auch nicht, denn das Programm verlangt, dass das Coaching innerhalb von sieben Monaten nach Ausgabe des Schecks abgeschlossen ist. Danach haben Sie einen Monat Zeit für den Erstattungsantrag.

Warum INQA-Coaching mit mir?

Mein wichtigstes Werkzeug sind Gespräche. Beschäftigte vertrauen mir schnell, auch wenn sie im Betrieb längst aufgehört haben, bestimmte Dinge anzusprechen. Daraus entsteht ein Bild, das ich neben Ihres lege. Dort, wo beide Bilder auseinanderliegen, setzt das Coaching an.

Dabei sehe ich auch, was Sie gut machen. In vielen Betrieben wird mehr gelebt, als irgendwo steht. Auch das gehört auf den Tisch.

Angefangen habe ich als Industriekauffrau, studiert habe ich Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie mit Schwerpunkt Change Management. Außerdem bin ich autorisierte Auditorin für den EIFEL Arbeitgeber-Check. Wenn Mitarbeitende Ihren Betrieb verlassen, führe ich auf Wunsch Exit-Gespräche, denn wer geht, ist meistens ehrlich und hat nichts mehr zu verlieren.

Häufige Fragen zum INQA-Coaching

Wer kann ein INQA-Coaching nutzen?

Kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten, mit Sitz und Arbeitsstätte in Deutschland. Auch Freiberufler und gemeinnützige Organisationen sind antragsberechtigt. Voraussetzung ist ein Veränderungsbedarf im Zusammenhang mit der Digitalisierung.

Was kostet mich das INQA-Coaching?

Höchstens 2.880 Euro netto. Das Programm übernimmt 80 Prozent der förderfähigen Beratungskosten, Sie tragen 20 Prozent. Bei zwölf Beratungstagen sind das 2.880 Euro, bei weniger Tagen entsprechend weniger. Die Beratung bezahlen Sie zunächst vollständig selbst, den Zuschuss bekommen Sie nach Abschluss erstattet.

Muss ich das Coaching vorfinanzieren?

Ja. Sie bezahlen die Beratung zunächst selbst und beantragen die Erstattung innerhalb eines Monats nach Abschluss des Coachings.

Wie viel Zeit kostet das meine Beschäftigten?

Ein Interview dauert zwischen 30 und 90 Minuten. In den Arbeitsphasen ist nur ein ausgewähltes Team beteiligt, etwa zwei Stunden pro Woche. Der Rest der Belegschaft arbeitet normal weiter.

Wo bekomme ich den INQA-Coaching-Scheck?

Bei einer INQA-Beratungsstelle in Ihrer Nähe. Für Betriebe aus der Vulkaneifel und dem Raum Trier ist das die INQA-Beratungsstelle Region Trier bei der Handwerkskammer Trier. Welche Stelle für Sie zuständig ist, zeigt die INQA-Coaching-Karte unter inqa.de.

Findet das Coaching in meinem Betrieb statt?

Interviews und Arbeitsphasen finden meist bei Ihnen im Betrieb statt, einzelne Termine auch online. Für den Kickoff-Workshop miete ich gern einen Raum außerhalb an.

Arbeiten Sie auch außerhalb der Eifel und der Region Trier?

Mein Schwerpunkt liegt in der Vulkaneifel, im Eifelkreis Bitburg-Prüm, im Landkreis Bernkastel-Wittlich, in Trier und im Landkreis Trier-Saarburg. Für Betriebe außerhalb dieser Region sprechen wir im Einzelfall.

Passt das INQA-Coaching zu Ihrem Betrieb?

Schreiben Sie mir in ein paar Sätzen, was Sie gerade beschäftigt. Ich rufe Sie zurück. Im ersten Gespräch klären wir kostenlos, ob das INQA-Coaching das richtige Programm für Sie ist oder ob etwas anderes besser passt.

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Porträt von Nicole Schmitz

Nicole Schmitz, Gerolstein

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